04.02.2018 Update: die Fette

Da heute, vor dem vorhergesagtem Kälteeinbruch noch schönes Flugwetter war, haben wir die Zeit genutzt, um bei der Fetten ganz kurz zu kontrollieren, ob die Futterwaben gut angenommen wurde.

Wie man im Bild sieht, sitzen die Bienen auf der Wabe links, die wir letzte Woche hinzugefügt haben. Das heißt, dass die Damen es angenommen haben und nun die nächsten Wochen über 3 kg extra Futter verfügen können .

Da nun doch die Brutperiode gestartet hat und einiges an Brut vorhanden ist, werden die Bienen, trotz der vorher gesagten -8°C die Brut auf einer Temperatur von 35°C halten wollen. Das wird einen sehr großen Futterverbrauch zur Folge haben.

Bei solchen Temperaturunterschieden wird bei reinen Holzbeuten  auch sehr viel Kondenswasser auftreten. Styroporbeuten sind da klar im Vorteil, sie sagen uns aber wegen des künstlichen Materials nicht zu. Das Kondenswasser wird sich dort niederschlagen, wo es kühler ist, auch an nicht besetzten Futterwaben. Diese werden nach einiger Zeit beginnen zu schimmeln, was nicht gut ist für die Hygiene in der Beute und was wir daher unbedingt vermeiden möchten.

Daher haben wir bei der Fetten, wie man rechts im Bild sehen kann, 2 nicht besetzte Futterwaben durch eine dicke Holztrennwand ersetzt und dahinter Zeitungspapier verstaut.

Wenn es Ende Februar wieder über 15°C ist, werden wir weitere Rähmchen ohne Futter und ohne Brut entnehmen und die Bienen noch weiter einengen. Dadurch wird es für sie einfacher sein die Brut warm zu halten und sie können bei Beginn des Blühens von Weiden und Schneeglöckchen schneller in das Frühjahr starten.

 

 

 

Brutraum verkleinern