17.12.2017 Kollektivheizung im Winter

Im Winter sitzen alle Bienen in der Beute um die Königin herum in der sogenannten Wintertraube.

Die Temperatur kühlt auch innen langsam ab. Um nicht zu erfrieren und zu verhungern (Bienen können nur flüssige Nahrung aufnehmen und der Honig erstarrt bei der Kälte), erzeugen die Winterbienen ab und zu eine Heizungsspitze, verbrauchen dabei sehr viel Honig und füllen sich die Honigblasen wieder mit aufgewärmten Honig.

Als Zentralheizung setzen sie kollektiv ihren Flugmuskeln ein und steigern die Temperatur in der Beute bis über 30°C an. Dabei verbrauchen sie in ein paar Stunden soviel Energie, wie ein Mensch der 50km läuft.

Während des Winters wandern kontinuierlich Bienen von der kalten Traubenoberfläche nach drinnen, um sich wieder aufzuwärmen (so wie es die Pinguine auf der Antarktis tun, aber in 3 Dimensionen).

Bienen zugeschneit